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Umweltplakette für deutsche Städte

In mehr als 50 deutschen Städten darf man nur noch mit Umweltplaketten in die Innenstadt fahren. Wer das nicht berücksichtigt, riskiert eine Busse. Heute haben in Deutschland bereits mehr als 50 Städte (besonders in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen) eine Feinstaubverordnung durchgesetzt. Das heisst, in diesen Städten darf man nur mit einer gültigen Umweltplakette fahren – auch als Schweizer. Die Verordnung gilt auch in bekannten Städten wie Berlin, Freiburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, München oder Stuttgart.

Die Plakette gibt es in drei Varianten, die auf die jeweiligen Schadstoffemissionen des Fahrzeugs hinweisen. Je nach Stufe der Umweltzone sind nur Plaketten einer bestimmten Farbe (Rot, Gelb oder Grün) zugelassen. Die Plaketten sind landesweit für alle deutschen Städte gültig. Eine umfassende Karte mit allen Umweltzonen Deutschlands finden Sie hier: www.adac.de.

 

Hier erhalten Sie die Feinstaubplakette 

Fahrerinnen und Fahrer von Autos mit Schweizer Kennzeichen können die Feinstaub- bzw. Umweltplaketten beim TCS per E-Mail an schadstoffplakette@tcs.ch bestellen. Dazu müssen Sie eine Kopie des Fahrzeugausweises einreichen. TCS-Mitglieder bezahlen für die Plakette 24 Franken, Nichtmitglieder 28 Franken.

 

Auch Elektrofahrzeuge benötigen eine Umweltplakette

Für Elektrofahrzeuge gelten die gleichen Vorschriften wie für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge: Für eine Fahrberechtigung in den Umweltzonen muss eine Umweltplakette beantragt werden.

 

Zusätzlich gibt es für im Ausland zugelassene Elektrofahrzeuge die sogenannte E-Plakette. Sie kann bei den Strassenverkehrsämtern beantragt werden. Die Plakette ist nicht obligatorisch und steht nicht im Zusammenhang mit den Umweltzonen. Sie ist aber praktisch, da mit ihr die Vorteile der Elektrofahrzeuge genutzt werden können, also z.B. spezielle Parkplätze, Durchfahrtsmöglichkeiten etc.

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